Vorbericht der NN vom 20.03.2002:
EVP spielt am Sonntag in Bayreuth
gegen Germering
Training in Höchstadt
Aufstiegsfrage offen – Kauft
Rosenheim Deggendorfer Lizenz?
PEGNITZ – In welcher Liga spielt der EV Pegnitz in der nächsten Saison? Auch die Verantwortlichen wüssten das gerne. Die beiden Direktaufsteiger stehen mit dem EV Landsberg 2000 und den „Starbulls“ Rosenheim zwar fest, doch ist von Insidern zu hören, dass heuer möglicherweise auch der Dritte und Vierte der Aufstiegsrunde in die Bayernliga rutscht. Grund genug für die „Icedogs“, sich beim kleinen Finale am Wochenende gegen Germering bestmöglich zu platzieren.
Das Pegnitzer Eisstadion hat längst geschlossen, und so muss der EVP auf der Suche nach Eis weit durch die Lande tingeln. So wird in dieser Woche in Höchstadt trainiert. Das erste Match im kleinen Finale findet am Freitag, 22. März, um 20 Uhr in Ingolstadt statt, das Rückspiel am Sonntag, 24. März, um 18.30 Uhr in Bayreuth. Hierbei treffen mit dem EV Pegnitz und den „Wanderers“ Germering die beiden Verlierer der Aufstiegsspiele gegen Rosenheim und Landsberg aufeinander.
Wie viele Vereine letztendlich von der Landesliga in die Bayernliga aufsteigen, wird sich auch heuer wieder erst am „grünen Tisch“ entscheiden, muss doch im Eishockey-Oberbau nicht nur durch den Konkurs des ESV Bayreuth manches neu geordnet werden. Darüber hinaus wird seit Tagen in Rosenheim debattiert, ob die „Starbulls“ nicht die Lizenz des Deggendorfer EC übernehmen und so direkt in die Oberliga durchmarschieren könnten. EVP-Chef Richard Hagen lässt das vorläufig noch alles kalt: „Wir haben als Ziel den Aufstieg ausgegeben und werden deshalb alles in unserer Macht Stehende tun, um dies zu erreichen.“
Die Fans begleiten ihr Team mit Fanbussen. Am Freitag ist um
16.15 Uhr Abfahrt, am Sonntag um 17 Uhr, jeweils am Eisstadion.
Anmeldungen nimmt Alexander Adamczyk unter (0
- Bericht der Nordbayerischen
Nachrichten vom 20.03.02 aus dem Internet (www.nn-peg.de)
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Vorbericht der NN vom 22.03.2002:
EV Pegnitz trifft im kleinen Finale erneut auf GermeringPEGNITZ – Was das Training angeht, hat der EV Pegnitz schon Regionalligaformat. Die Erklärung: Nachdem Eisflächen in Franken zum Ende der Saison rar sind, hat der EC Höchstadt, selbst schon aus den Play-Offs ausgeschieden, kurzerhand seine Hallen-Trainingszeiten zur Verfügung gestellt, damit sich die „Icedogs“ ordentlich auf das kleine Finale gegen Germering vorbereiten können. Ziel ist, mit dem Gesamtsieg die Basis dafür zu legen, am „grünen Tisch“ doch noch in die Bayernliga zu rutschen.
Mit den beiden Finalsiegern Landsberg 2000 und Rosenheim stehen die beiden Direktaufsteiger in die Bayernliga fest. Die Verlierer EV Pegnitz und „Wanderers“ Germering machen nun im kleinen Finale die nächstfolgenden Plätze unter sich aus, die entscheidend sein können, wenn nach den finanziellen Turbulenzen einiger höherklassigen Vereine möglicherweise noch mehr Clubs von unten nachrücken.
Auch wenn die Saison-Höhepunkte vorbei sind, dürfte der EVP doch davor gewarnt sein, die Spiele gegen die „Wanderers“ auf die leichte Schulter zu nehmen, war es doch Germering, das den „Icedogs“ in der Aufstiegsrunde die erste Saisonniederlage überhaupt beigebracht hat. Damals allerdings fehlte verletzungsbedingt die halbe Mannschaft. Wie die wirklichen Kräfteverhältnisse sind, bewies das Rückspiel, das die Kürzdörfer-Schützlinge dank hervorragender Moral klar mit 8:2 Toren für sich entschieden.
Diesen Einsatz verlangt der Trainer auch heute Abend um 20 Uhr beim Hinspiel in Ingolstadt – in Germering steht ebenfalls kein Eis mehr zur Verfügung – und am Sonntag um 18.30 Uhr beim Rückspiel in Bayreuth. Von der personellen Seite her sind keine Probleme zu erwarten, steht doch mit Ausnahme der Langzeitverletzten Ziegler und Braun der komplette Kader zur Verfügung. Zudem sollte die Mannschaft Zuversicht aus der Tatsache ziehen, dass sie sich gegen Rosenheim weit besser aus der Affäre gezogen hat, als Germering, das gegen Landsberg mit jeweils 2:10 Toren zwei Mal zweistellig unter die Räder gekommen ist.
Die Vereinsführung hofft, dass möglichst viele Fans die „Icedogs“
nach Bayreuth begleiten und bietet deshalb bei Interesse mehrere
Busse an – Anmeldung bei Alexander Adamczyk unter (0
- Bericht der Nordbayerischen
Nachrichten vom 22.03.02 aus dem Internet (www.nn-peg.de)
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Zwei Tore Vorsprung gerettet
Für EV Pegnitz
wurde es knapp
Aufstiegschance am „grünen Tisch“ –
Gestern Niederlage
PEGNITZ – Mit nur zwei Toren Vorsprung gegenüber den Wanderers Germering hat der EV Pegnitz im kleinen Landesliga-Finale die Chance gewahrt, neben den Direktaufsteigern Starbulls Rosenheim und EV Landsberg 2000 eventuell am „grünen Tisch“ in die Eishockey-Bayernliga nachzurücken. Deshalb ist Eishockey-Spartenleiter Richard Hagen – abgesehen vom gestrigen letzten Spiel – mit der Saison hoch zufrieden: „In Konkurrenz mit diesen beiden übermächtigen Vereinen haben wir unser optimales Ziel erreicht.“
Aufstiegsrunde zur Bayernliga
Wanderers Germering – EV Pegnitz 5:11 (4:2/1:5/0:4) – Rund 80 aus Pegnitz mitgereiste Fans sorgten bei dem nach Ingolstadt verlegten Match für Heimspielatmosphäre, die die Icedogs schon nach vier Minuten zur verdienten Führung nutzten. Wer danach allerdings auf einen weiteren Sturmlauf der Oberfranken gehofft hatte, sah sich getäuscht. Gut möglich, dass eine Zehn-Minuten-Disziplinarstrafe die Kürzdörfer-Schützlinge vorübergehend aus dem Konzept gebracht hat: Die ansonsten tadellos pfeifenden Schiedsrichter aus Ingolstadt hatten dabei zwar übersehen, dass Wiener den Schläger eines Germeringer Spielers ins Gesicht bekommen hatte, nicht aber sein Revanchefoul, das sie als versuchten Stockstich werteten. Plötzlich marschierten die Wanderers. Binnen gut zehn Minuten wendeten sie das Blatt und legten ihrerseits einen 4:1-Vorsprung vor.
„Wir wollen Euch kämpfen sehen“, skandierten die Fans und sie wurden erhört: Zwölf Sekunden vor der Sirene sorgte Haslach mit einem Hammer von der blauen Linie für neue Hoffnung, ebenso in Überzahl erzielt, wie das schnelle 4:3 kurz nach Beginn des Mitteldrittels, bei dem ein Schwindl-Schuss gleich von zwei Wanderers-Verteidigern abgefälscht wurde.
Trotzdem dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Ponitz per Doppelschlag wenigstens für ausgeglichene Verhältnisse sorgte. Gerstner blieb es vorbehalten, eine halbe Stunde nach dem 0:1 erstmals wieder eine EVP-Führung herauszuschießen, die Ponitz kurz vor der Pause noch auf 7:5 Tore ausbaute. Über den Kampf hatte Pegnitz zu seiner erwarteten Überlegenheit zurückgefunden. Auch Torwart Herrmann parierte wieder sicher.
Als Schwindl und Morin im Schlussdrittel den Vorsprung auf beruhigende 9:5 Tore ausgebaut hatten, bekam Trainer Horst Kürzdörfer, der schon auf Rembs (verhindert) und Schoppa (Nackenprobleme) verzichten musste, noch einmal Personalprobleme. War deswegen schon Schüssel in die Verteidigung beordert worden, so musste nunmehr auch noch Wiener zurück, als Haslach nach einem Stockschlag mit Verdacht auf Nasenbeinbruch vorzeitig ausfiel. Am Spielausgang änderte sich jedoch nichts mehr.
Die Torfolge: 0:1 (4.) Wiener/Krieg, 1:1 (9.) Stürtzer, 2:1 (12.) Riepl, 3:1 (14.) Maier, 4:1 (15.) Stürtzer, 4:2 (20.) Haslach/Schwindl/Ponitz, 4:3 (24.) Schwindl/Ponitz/Morin, 5:3 (27.) Greitz, 5:4 (30.) Ponitz/Morin/Schwindl, 5:5 (32.) Ponitz/Morin/Schwindl, 5:6 (35.) Gerstner/Wiener/Krieg, 5:7 (40.) Ponitz/Schwindl/Morin, 5:8 (43.) Schwindl/Ponitz/Morin, 5:9 (44.) Morin/Schwindl/Haslach, 5:10 (52.) Wiener/Ponitz/Schwindl, 5:11 (60.) Morin/Wiener. Strafen: Germering 16, Pegnitz 14 plus zehn Minuten.
EV Pegnitz – Wanderers Germering 2:6 (1:2/1:2/0:2) – Das Rückspiel vor rund 300 Zuschauern im Bayreuther Eisstadion verlief gestern anfangs fast parallel zum Match am Freitag. Pegnitz legte wieder vor, doch diesmal reichten Germering 37 Sekunden, um seinerseits mit 2:1 in Führung zu gehen. Die Icedogs, die sich angesichts des Hinspielsiegs offensichtlich zu si cher fühlten, blieben weit unter Normalform, ließen jeglichen Einsatz vermissen und hatten so zum Schluss sogar noch Glück, den knappen Zwei-Toren-Vorsprung in der Gesamtabrechnung über die Zeit zu bringen: Ein Treffer der Germeringer (34.) wurde nicht anerkannt und bei einer 3:5-Unterzahlsituation kurz vor Ende rettete auch noch der Pfosten für den EVP.
Entschuldigend kann nur angeführt werden, dass Schoppa nicht fit war, Haslach ab dem zweiten Drittel wegen Verdachts auf Bänderriss fehlte und auch noch Wiener vorzeitig aufhören musste.
Die Torfolge: 1:0 (18.) Schwindl/Ponitz/Morin, 1:1 (18.) Sandau, 1:2 (18.) Geuß, 1:3 (23.) Allgeier, 1:4 (25.) Sandau, 2:4 (31.) Wiener, 2:5 (44.) Stürtzer, 2:6 (59.) Geuß. Strafen: EVP 20, Germering 18 Minuten. -rr-
- Bericht der Nordbayerischen
Nachrichten vom 24.03.2002 aus dem Internet (www.nn-peg.de)
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