| EVP-Aufstieg weiter fraglich |
| M. Schwindl Top-Scorer |
| St. Ponitz in „Hitliste“ knapp dahinter — Ralf Putzin Vize |
| PEGNITZ — Der EV Pegnitz blickte gestern Abend bei
der Hauptversammlung auf eine der erfolgreichsten Spielzeiten der
Vereinsgeschichte zurück. Und dennoch ist noch völlig offen, ob die
„Ice Dogs“ mit dem Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga belohnt
werden. „Das ist Sache des Verbands, und der hat sich noch nicht geäußert“,
hieß es. Einen Wechsel gab es bei den Neuwahlen. Neuer 2. Vorsitzender
für Harald Grosch, der nicht mehr kandidierte, wurde ohne Gegenstimmen
Ralf Putzin. „Das war eine Saison, die Aktiven wie Fans Spaß gemacht und dem Pegnitzer Eishockey zu einem neuen Boom verholfen hat“, schwärmte Abteilungsleiter Richard Hagen. Die Mitglieder zollten Beifall für seine Bemühungen, Pegnitzer Talente von höherklassigeren Clubs zurückzuholen. Überragender Spieler sowohl in der Vorrunde als auch in der Qualifikation war Markus Schwindl, der mit seinen insgesamt 73 Toren und 147 Scorerpunkten alle Hitlisten der bayerischen Landesligen souverän anführt, dicht gefolgt vom Dreh- und Angelpunkt im EVP-Spiel, Stefan Ponitz, der es immerhin auf 43 Tore und 127 Punkte brachte, und dem Spielertrainer Mike Morin, der 41 Treffer und 51 Vorlagen beisteuerte. Auch Norbert Haslach als „Turm in der Abwehr“ und Martin Wiener erwiesen sich als torgefährlich. Letzterer allerdings wird dem EVP künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. Er ist der einzige nennenswerte Abgang aus der Erfolgstruppe, die auch für die kommende Saison weitgehend zusammenbleibt oder sogar noch verstärkt wird. Verhandlungen laufen, sind aber laut Hagen noch nicht spruchreif. Wegen ihres großen Könnens hatten es Ponitz, Schwindl & Co. nicht nötig, auf Fouls zurückzugreifen. So avancierte der EVP auch noch zu einer der fairsten Mannschaften aller Landesligen. Das alles gefiel den Anhängern, und so kann sich auch die Zuschauerbilanz sehen lassen: Insgesamt pilgerten 4720 Fans ins Pegnitzer Eisstadion, über drei Mal so viele, wie etwa der SC Bad Kissingen begrüßen konnte. Damit waren die „Ice Dogs“ spitze in Nordbayern, können aber trotzdem nur neidlos nach Rosenheim oder Landsberg blicken, wo 27 441 und 11 343 Zuschauer gezählt wurden. -rr- |
| 29.6.2002 0:00 MEZ |
- Bericht der Nordbayerischen Nachrichten vom 29.06.02 aus dem Internet (www.nn-peg.de) -