| Ice Dogs hatten gestern mit
Erkersreuth viel Mühe EVP hart gefordert Gäste gingen schnell in Führung – Trotzdem Sieg erkämpft PEGNITZ – Der EV Pegnitz bleibt in der Eishockey-Landesliga Nord weiterhin als einzige Mannschaft ungeschlagen. Allerdings bedeutete der gestrige Sieg über den EC Erkersreuth ein hartes Stück Arbeit. Wenig war zu sehen vom spielerischen Glanz der vorhergehenden Begegnungen.
EV Pegnitz – EC Erkersreuth 6:2 (2:1/1:1/3:0) – Beide Teams gingen mit völlig verschiedenen Voraussetzungen in das Match. Während der Selber Vorortclub erstmals in der Saison sein komplettes Aufgebot auf das Eis schicken konnte, standen dem EVP-Trainergespann Morin/Kürzdorfer krankheitsbedingt nur zwei Blöcke zur Verfügung. Auch dieses Mal sahen die Zuschauer ein frühes Tor. Doch Jubel kam darüber nicht auf, lagen die Ice Dogs doch nach nur 108 Sekunden erstmals in der laufenden Saison im Rückstand. Die Erkersreuther Routiniers hatten die erste Pegnitzer Strafe kaltschnäuzig ausgenützt. Ponitz machte es postwendend nach und erzielte nur wenig später ebenfalls in Überzahl den Ausgleich. Eine schöne Kombination der EVP-Paradereihe Schwindl/Ponitz/Haslach sorgte in der 12. Minute für die knappe Führung der Hausherren. Spielerischer Glanz wollte trotzdem nicht aufkommen. Zu sehr ließ sich Pegnitz von den Attacken der Gäste beeindrucken, die es immer wieder verstanden, die EVP-Aktionen mit Forechecking schon im Ansatz zu stören. Dabei gingen sie nicht immer mit fairen Mitteln vor. Allerdings brachten sie sich letztendlich mit diesen Attacken und den daraus resultierenden Strafzeiten selbst um einen durchaus möglichen Teilerfolg. Erkersreuth verzeichnete mit 22 nicht nur doppelt so viele Strafminuten wie der EVP, die Mannschaft kassierte auch fünf Tore in Unterzahl und dies, obwohl Schwindl, Ponitz & Co im Powerplay durchaus noch entwicklungsfähig scheinen. Mehrfach glückte nicht einmal bei 5:3-Überzahlsituationen ein Treffer. Auch im Mitteldrittel konnte sich Pegnitz nicht besser durchsetzen. Vor allem Torwart Braun war es zu verdanken, dass es beim knappen Vorsprung blieb. Immer wieder musste er gegen allein durchgebrochene ECE-Stürmer retten. Beim 3:2 allerdings war er machtlos, als der Erkersreuther Neuzugang Ott die zu weit aufgerückte EVP-Abwehr überlistete. Das vielleicht spielentscheidende Tor markierte wieder einmal Schwindl, der in der 48. Minute nicht nur die komplette Abwehr der Gäste, sondern auch noch deren Keeper sehenswert austanzte. Jetzt wollte es Trainer Kürzdörfer wissen: Er nahm zu Beginn einer erneuten 5:3-Überzahlsituation eine Auszeit. Prompt fiel das vorentscheidende 5:2. „Pitbull“ Schüssel schließlich machte mit einem Weitschuss von der blauen Linie drei Minuten vor der Sirene den Sieg der Ice Dogs perfekt. Nach dem Schlusspfiff waren beide EVP-Trainer nicht unzufrieden mit den Leistungen ihrer Schützlinge: „Das war eine ganz neue Erfahrung für uns. Früher haben wir solche Spiele verloren, heute gewinnen wir sie. Für die Zuschauer war das Match vielleicht nicht ganz so schön anzusehen, aber es war wichtig, dass wir uns vom langsamen Spiel des ECE nicht haben einschläfern lassen. Vielmehr haben wir Moral gezeigt und mit enormer Kampfkraft doch noch beide Punkte eingefahren.“ Die Torfolge: 0:1 (2.) Trendl, 1:1 (3.) Ponitz, 2:1 (13.) Schwindl/Ponitz/Haslach, 3:1 (25.) Ponitz/Brütting, 3:2 (38.) Ott, 4:2 (48.) Schwindl/Haslach, 5:2 (54.) Haslach/Ponitz/Schwindl, 6:2 (57.) Schüssel/Honke/Wiener. Strafen: EVP elf, ECE 22 Minuten. -rr- Landesliga Senioren Gruppe Nord: SC Bad Kissingen – EV Pegnitz abgesagt, EHC Regensburg – ESV Würzburg 4:5, EV Pegnitz - EC Erkersreuth 6:2. 1.
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