Schwache Leistung reichte für
10:2-Kantersieg zum EVP-Saison-Heimfinale
Fans sorgten für Feuerwerk
Spieler von Bruckberg kaum gefordert — Trainer-Lob für das gesamte Team
PEGNITZ — Die versprochene Gala-Vorstellung zum Saison-Heimfinale blieb zwar
aus, trotzdem reichte es für die „Icedogs“ gegen den EV Bruckberg wieder
zu einem zweistelligen Sieg.
Eishockey-Qualifikation
EV Pegnitz — EV Bruckberg 10:2 (3:0/4:1/3:1) — Sonnenschein, ein strahlend blauer Himmel, dazu Sekt und Rosen für die Ladies — beste äußere Bedingungen also. Wenn es trotzdem kein Schlagerspiel wurde, dann nicht zuletzt wegen der Gäste, die den EVP einfach zu wenig forderten. Nicht eine einzige nennenswerte Chance des EV Bruckberg war im ersten Durchgang zu verzeichnen.
Ein Fehler des EVB-Keepers Neuber, der einen Schüssel-Weitschuss durch die Fanghand gleiten ließ, sorgte für die EVP- Führung, die Gerstner und Kersey vor der Pause auf 3:0 ausbauten.
Im Mitteldrittel schienen die Gäste dann mehr Ehrgeiz zu entwickeln. Weil aber die spielerischen Mittel nicht reichten, um selbst einen an diesem Tag schwachen Spitzenreiter in Bedrängnis bringen zu können, sammelten sie Strafzeiten in Serie.
Doch die Gastgeber konnten mit diesem Vorteil zunächst nichts anfangen. Im Gegenteil: Bruckberg gelang in 3:5-Unterzahl das 3:1. Nur gut, dass Schwindl postwendend wieder für klare Verhältnisse sorgte. Noch während der gleichen Strafzeiten besorgte er das 4:1. Das schien die Moral der Oberbayern endgültig zu brechen. Sie lockerten die Abwehr, Pegnitz konnte mit Breaks auf 7:1 erhöhen.
Zu Beginn des Schlussdrittels wechselte Bruckberg den Keeper, doch auch Berger konnte nicht verhindern, dass die „Icedogs“ wiederum einen zweistelligen Sieg feiern konnten.
EVP-Trainer Horst Kürzdörfer zollte seinem Team nach dem Abpfiff hohes Lob, weniger für das gestrige Spiel, sondern für eine herausragende Saisonleistung: “Ich gehe oft hart mit den Spielern um und verlange viel. Deshalb bin ich dankbar für den Respekt, den mir die Mannschaft jetzt schon zwei Jahre lang entgegenbringt“.
Schließlich gab es doch noch ein Brillant-Feuerwerk, allerdings nicht auf dem Eis, sondern in der Fankurve.
Die Torfolge: 1:0 (5.) Schüssel/Graf/Kersey, 2:0 (13.) Gerstner/Ponitz, 3:0 (18.) Kersey/Schwindl, 3:1 (26.) Meier, 4:1 (27.) Schwindl, 5:1 (32.) Gerstner/Ponitz, 6:1 (Schwindl/Ponitz, 7:1 (40.) Kersey/Morin, 8:1 (45.) Schwindl/Ponitz, 9:1 (53.) Schwindl/Honke, 10:1 (58.) Morin/Kersey/Schwindl, 10:2 (60.) Herzberg/Neumeier. Strafen: EVP acht, EVB 32 Minuten. -rr-
24.2.2003 0:00 MEZ
Vorbericht der NN vom 22.02.03:
EV Pegnitz empfängt Bruckberg
Gala zum Finale
Schwindl & Co wollen Show bieten — Sekt und Rosen für Damen
PEGNITZ — Mit einer Gala-Vorstellung will sich der EV Pegnitz am Sonntag gegen den EV Bruckberg von seinen heimischen Fans verabschieden. Wie berichtet, müssen die restlichen Spiele auswärts ausgetragen werden.
Eishockey-Qualifikation
EV Pegnitz — EV Bruckberg (Sonntag, 17.30 Uhr) — Die Teilnahme an der Finalrunde zum Aufstieg in die Bayernliga steht längst fest, jetzt will sich der seit Oktober 2002 ungeschlagene EVP mit einem weiteren Sieg auch Platz eins sichern. Dies sollte möglich sein, wenn sich die „Icedogs“ annähernd so präsentieren wie vor Wochenfrist, als Vilshofen nicht den Hauch einer Chance hatte.
Auch wenn Morin (Verdacht auf Leistenbruch), Schoppa (krank) und Walther (Schulterverletzung) fehlen, wollen Ponitz, Schwindl & Co noch einmal eine tolle Show bieten. Eingeladen hierzu sind nicht nur alle Fans, sondern insbesondere auch die Damen, die mit Rose und Sekt begrüßt werden sowie — wie schon gegen Deggendorf — noch einmal Vertreter von Vereinen, Firmen und Schulen. -rr-
22.2.2003 0:00 MEZ
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UMGEBUNG