Gute Chancen auf Halbfinale in
Pegnitz
EVP hat die Hälfte der benötigten Summe beieinander — Immer noch Spenden
nötig
PEGNITZ — Kann der EV Pegnitz den möglichen größten Erfolg seit über 15 Jahren, den Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga, im heimischen Stadion feiern? Die Chancen stehen gut: Zum einen hält die kühle Witterung an, zum andern ist durch die Spendenaktion schon die Hälfte des benötigten Betrags für die längere Stadionöffnung eingegangen.
Wie berichtet, hat der EV Pegnitz eine Spendenaktion gestartet, um die Kosten für den Betrieb des Eisstadions bis zum 7. März 2004 aufbringen zu können. An diesem Sonntag findet das zweite und entscheidende Halbfinalspiel um den Aufstieg in die Bayernliga statt, das man den zahlreichen treuen Fans der „Icedogs“ gerne im heimischen Stadion bieten möchte.
Die Mannschaft selbst, die Nachwuchsabteilung, der Förderverein, der Fanclub und private Spender haben bereits etwas über die Hälfte des Bedarfs verbindlich zugesagt oder eingezahlt. Das lässt die Vereinsführung hoffen, dass der finanzielle Kraftakt gelingen und die Saison auf heimischem Eis wie vor zwei Jahren — damals war der SB Rosenheim zu Gast — mit einem absoluten Topspiel beendet werden kann.
Dazu sind aber immer noch Spenden nötig, denn allein die Einnahmen aus den beiden Freundschaftsspielen am kommenden Wochenende werden sicher nicht ausreichen. Die Verantwortlichen des EV Pegnitz bitten daher noch einmal eindringlich um Spenden auf das Konto 460 000 224 bei der SchmidtBank Pegnitz (Bankleitzahl 780 300 70), da spätestens am Donnerstag, 26. Februar, der Spielort bei Verband und Stadt bekannt gegeben werden muss. Sollte das Spiel doch nicht in Pegnitz stattfinden können, werden die Spenden selbstverständlich zurückgebucht, so weit nichts anderes verfügt ist.
Das erste Halbfinalspiel um den Aufstieg in die Bayernliga findet am Freitag, 5. März, um 20 Uhr in Fürstenfeldbruck statt. Der Fanclub wird dazu wie immer Fanbusse einsetzen. Zu den bereits ausgebuchten zwei Bussen wird bei Bedarf noch ein dritter bereitgestellt. Anmeldung ist schnellstens unter Telefon 91 98 59 erforderlich.
Während der EV Pegnitz wegen des frühzeitigen Ausscheidens aus dem Bayernkrug-Pokalwettbewerb am vergangenen Wochenende pausieren musste, hat der Halbfinalgegner EV Fürstenfeldbruck im letzten Qualifikationsspiel erneut unter Beweis gestellt, wie gut die Mannschaft derzeit in Fahrt ist. Immerhin wurde der SC Bad Kissingen mit 10:1 Toren vom eigenen Eis gefegt. Zur Entschuldigung für die Unterfranken kann lediglich angeführt werden, dass etliche Stammspieler, darunter auch der Kanadier Kevin Martin, nicht mehr zur Verfügung standen.
Allerdings müssen die „Crusaders“,
die zuletzt ihre Spiele ausnahmslos zweistellig gewonnen haben, im Halbfinale
auf einen ihrer Top-Scorer verzichten: Schedlbauer kassierte nämlich im Spiel
gegen Bad Kissingen eine Matchstrafe. -rr-
24.2.2004 0:00 MEZ
© NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, PEGNITZ UND UMGEBUNG