Zweiter unter 32 Landesligisten
EVP unterlag gestern im Saisonfinale in Amberg Erding nur knapp
PEGNITZ — Alle Achtung: Unter 32 Landesligisten hat der EVP hinter dem TSV Erding und vor dem TSV Peißenberg einen respektablen zweiten Platz erreicht, der zum direkten Aufstieg in die Eishockey-Bayernliga berechtigt.
Landesliga-Finale
EV Pegnitz — TSV Erding 2:4 (0:1/0:2/2:1) — Die Verbandsentscheidung, nach den Terminproblemen beider Vereine am gestrigen Donnerstag spielen zu lassen, degradierte das Saisonfinale in Amberg zum „Geisterspiel“, das nur knapp 100 Zuschauer lockte. Zudem sorgte Erding dafür, dass zumindest bei den Fans der „Icedogs“ zunächst kaum Stimmung aufkam. Hatte der EVP nach der 2:7-Hinspielniederlage schon kaum mehr eine Chance auf den Meistertitel, so bedeutete spätestens der Doppelschlag zum 0:3 für Erding binnen zwei Minuten im zweiten Drittel die endgültige Entscheidung.
Pegnitz gab trotzdem nicht auf, machte sein Versprechen wahr, sich ordentlich von den Fans zu verabschieden, erarbeitete sich zahlreiche Chancen, konnte sie aber lange nicht entsprechend verwerten. Erst im Schlussdrittel platzte der Knoten. Spielertrainer Stefan Ponitz markierte das 1:3, Schwindl schaffte wenig später den Anschlusstreffer zum 2:3.
Die Torfolge: 0:1 (13.) Köhler,
0:2 (24.) Gantschnig, 0:3 (26.) Zollo, 1:3 (41.) Ponitz/Schwindl/Böhner, 2:3
(50.) Schwindl/Ponitz, 2:4 (58.) Gantschnig. -rr-
19.3.2004 0:00 MEZ
© NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, PEGNITZ UND UMGEBUNG
Vorbericht der NN vom 18.03.2004:
Finale gegen Vizemeister
EV Pegnitz empfängt heute Abend in Amberg TSV Erding
PEGNITZ — Die Temperaturen steigen, die Eishockey-Saison — für den EVP mit dem Aufstieg in die Bayernliga eine der erfolgreichsten seit Jahrzehnten — neigt sich dem Ende entgegen. Heute bestreiten die „Icedogs“ das Finale um die Bayerische Landesligameisterschaft. Gegner ist in Amberg der TSV Erding.
Landesliga-Finale
EV Pegnitz — TSV Erding (Donnerstag, 19.15 Uhr im Amberger Eisstadion) — Beide Vereine stehen als Aufsteiger in die Bayernliga fest, was ihnen fehlt, ist der Titel des Landesliga-Meisters für die Annalen. Die Bierstädter haben sich dabei im Hinspiel mit einem 7:2-Sieg über die Oberfranken ein beachtliches Polster geschaffen, aber Pegnitz hat keineswegs aufgegeben. EVP-Abteilungsleiter Richard Hagen: „Ob wir gegen die starke Truppe aus Erding fünf Tore aufholen können, ist fraglich. Wir wollen uns aber auf jeden Fall mit einer ansprechenden Vorstellung von unseren Fans verabschieden.“
Der TSV ist klar im Vorteil, nicht nur, weil Pegnitz kein Eis mehr zur Verfügung steht und deshalb auch das Finale in Amberg Eishalle austragen muss. Erding dagegen befindet sich noch voll im Spielbetrieb, hat doch das Landesliga-Team, das nahezu identisch auch noch in der Junioren-Bundesliga agiert, am Wochenende trotz deutlicher Siege in Bad Nauheim und Iserlohn äußerst knapp die Deutsche Meisterschaft verpasst. In der Endabrechnung lag der EHC Freiburg ein einziges Tor vorn. Hagen: „Ich bin sicher, dass Erding deshalb gegen uns wenigstens den Landesliga-Titel einfahren will.“ Im Spiel um den dritten Platz hat sich übrigens der TSV Peißenberg gegen den EV Fürstenfeldbruck durchgesetzt.
Pegnitz kann bis auf Honke und Hausner komplett antreten, auch Spielertrainer Stefan Ponitz ist wieder mit von der Partie. -rr-
Altkleider für den EVP
PEGNITZ — Um die wegen des Aufstiegshalbfinales verlängerte Saison finanzieren zu können, führt der EV Pegnitz am Samstag, 27. März, — nicht am 20. März, wie ursprünglich vorgesehen — im gesamten Stadtgebiet eine Altpapier- und Altkleidersammlung durch. Die „Icedogs“ bitten darum, entsprechendes Material für die Sammlung aufzuheben.
18.3.2004 0:00 MEZ
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