Bericht der NN vom 03.11.2003 über beide Spiele des Wochenendes:
Pegnitzer „Ice Dogs“ haben
am Wochenende gegen Amberg und Regensburg ihre Aufgaben bravourös gelöst
Im Pokal einen alten Rivalen klar beherrscht
Mit 11:4-Sieg gegen den ERSC die Favoritenrolle in der Landesliga verteidigt
— Hagen lobt die dritte Reihe
PEGNITZ (ow) — Mit zwei souveränen Siegen haben die „Ice Dogs“ am Wochenende ihre Doppelaufgabe nach Maß gelöst. Im Bayernkrug-Pokal-Rückspiel wurde der alte Rivale ERSC Amberg mit 11:4 bezwungen. Einen Tag später bauten die Krieger-Schützlinge ihre „Zu Null“-Serie in der Landesliga Nord weiter aus und besiegten den EHC Regensburg auf fremdem Eis mit 9:0.
Damit haben sich die Pegnitzer Eishockey-Cracks gehörig Respekt in der Landesliga verschafft. Mit drei Siegen in drei Spielen und einer Ausbeute von 31:0 Toren sind die „Ice Dogs“ ihrer Favoritenrolle in den bisherigen Spielen eindeutig gerecht geworden.
Furioser Beginn
Im Bayernkrug-Rückspiel am Freitagabend sahen rund 400 Zuschauer einen furiosen Beginn der „Ice Dogs“, die gleich in der zweiten Minute durch Steffens mit 1:0 in Führung gingen. Nur eine Minute später keimte allerdings bei den Gästen aus Amberg Hoffnung auf, als Heckmann in Überzahl das 1:1 markierte.
Alle Anfeuerungsrufe der zahlreich angereisten Gästefans nutzten allerdings wenig, denn schon in der fünften Minute war Rembs mit einem klassischen Bauerntrick zur 2:1-Führung erfolgreich. Fünf Minuten später erhöhte Gerstner nach feinem Zuspiel von Schwindl auf 3:1. In der 13. Minute erhöhte Sascha Fitzek mit einem sehenswerten Solo von der Mittellinie auf 4:1.
Der ERSC Amberg kam in der 15. Minute zwar wiederum in Überzahl auf 4:2 heran, doch hatte man zu keinem Zeitpunkt den Eindruck, die Amberger hätten der drückenden Überlegenheit der „Ice Dogs“ etwas entgegenzusetzen.
Großer Respekt
Trotz zahlreicher Namen in Reihen der Amberger zeigten sie großen Respekt vor den Krieger-Schützlingen. In einem mäßigen zweiten Drittel spielten praktisch nur die „Ice Dogs“. Rembs, Gerstner, Schwindl und Ponitz erhöhten in regelmäßigen Abständen auf 8:2. Nach dieser sicheren Führung war bei den Pegnitzern ein wenig die Luft raus.
Heckmann brachte die Amberger mit einem Doppelschlag zwar noch einmal auf 8:4 heran, doch Schwindl, erneut Rembs und Ponitz sorgten am Ende für den verdienten 11:4-Heimsieg. Spartenleiter Richard Hagen lobte vor allem die dritte Reihe. Rembs mit drei Toren und Fitzek mit einem hatten maßgeblichen Anteil am Sieg über den ERSC Amberg. „Es ist schon beeindruckend, wie die Jungs auftreten.“
Tore: 1:0 2. Min. Steffens/Häußinger/Böhner; 1:1 3. Heckmann, 5 gegen 4; 2:1 5. Rembs/Walther; 3:1 10. Gerstner/Schwindl/Ponitz; 4:1 13. Fitzek/Hausner; 4:2 15. Reiff, 5 gegen 4; 5:2 25. Rembs/Skarupa/Walther; 6:2 26. Gerstner/Schwindl; 7:2 35. Schwindl/Ponitz/Gerstner, 5 gegen 4; 8:2 40. Ponitz/Haslach/Schwindl, 5 gegen 3; 8:3 47. Heckmann; 8:4 48. Heckmann; 9:4 51. Schwindl/Gerstner; 10:4 58. Rembs/Skarupa; 11:4 59. Ponitz/Gerstner/Schwindl.
Rüde Attacken
In ihrer zweiten Partie am Wochenende mussten die „Ice Dogs“ beim EHC Regensburg antreten, der erst vergangene Woche auf heimischem Eis mit 12:0 bezwungen werden konnte. Da die Regensburger den Krieger-Schützlingen spielerisch nicht viel entgegenzusetzen hatten, wollten sie zu Hause über den Kampf ins Spiel finden. Leider ging das sehr zu Lasten der Pegnitzer Knochen.
Allzu oft fielen die Regensburger Spieler durch rüde Attacken auf. Das Schiri-Gespann ließ sie allerdings gewähren und sprach lediglich 14 Strafminuten gegen EHC-Spieler aus.
Die Tore für den EVP im ersten Drittel fielen in der neunten und zehnten Minute durch Haßlach und Häußinger. Auch im zweiten Drittel ließen sich die Pegnitzer Cracks viel Zeit. Zwar waren sie drückend überlegen, doch erst in der 38. und 39. Minute wollten die Tore durch Schwindl und Böhner fallen.
Die Stunde von Jasny
Im dritten Drittel schlug die Stunde von Jasny, der mit drei Toren erfolgreich war. Den 9:0-Endstand stellten schließlich Steffens und eine Sekunde vor Schluss Schwindl her. Die Gastgeber aus Regensburg hatten mit einem Lattenschuss lediglich eine nennenswerte Chance während der ganzen Partie.
Tore: 0:1 9. Minute Haslach/Schwindl,
4 gegen 4; 0:2 10. Häußinger/Jasny; 0:3 38. Schwindl/Häußinger/Gerstner; 0:4
39. Böhner/Steffens/Häußinger, 4 gegen 5; 0:5 48. Jasny/Häußinger/Steffens,
5 gegen 4; 0:6 51. Jasny/Schwindl, 4 gegen 4; 0:7 53. Jasny/Steffens, 4 gegen 5;
0:8 58. Steffens/Häußinger/Gerstner; 0:9 60. Schwindl (eine Sekunde vor
Schluss).
3.11.2003 0:00 MEZ
© NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, PEGNITZ UND UMGEBUNG
Vorbericht der NN vom 31.10.2003 über beide Spiele des Wochenendes:
EV Pegnitz empfängt heute im
Bayernkrug-Pokal den alten Rivalen ERSC Amberg
Halloween-Party mit Puck und Schläger
Am Samstag tritt der EVP in der Punkterunde beim EHC Regensburg an —
Chancen nutzen
PEGNITZ — Doppeleinsatz für den EV Pegnitz: Am heutigen Freitag empfängt der EVP im Bayernkrug-Pokal den ERSC Amberg. Bereits einen Tag später müssen die Krieger-Schützlinge in der Eishockey-Landesliga-Nord beim EHC Regensburg aufs Eis.
Bayernkrug-Pokal
EV Pegnitz — ERSC Amberg (Fr., 20 Uhr) — Zum Punktspiel nach Schweinfurt fuhren die Amberger Fans im Sonderzug - nicht ganz so viele Anhänger erwartet der EV Pokal zu dem Pokalspiel. Angekündigt haben sich bisher zwei Busse. Weitere Zuschauer erhofft sich EVP-Mannschaftsleiter Richard Hagen vom Halloween-Einkaufstag der Pegnitzer Geschäftswelt.
Kaum anzunehmen, dass sie ein gruselige Halloween-Vorstellung des Pegnitzer Teams sehen werden, denn gegen den alten Rivalen aus der Oberpfalz wird der EVP ehrgeizig zur Sache gehen. Auch der Gegner dürfte motiviert genug sein.
Im Hinspiel boten die Pegnitzer eine gute Vorstellung, wobei sie es sich selbst schwer gemacht haben, weil sie zu viele Chancen vergaben. Diesmal müsse man konzentriert in die Begegnung gehen, um den Gegener nicht wieder herankommen zu lassen, so Hagen.
Landesliga Nord
EHC Regensburg — EV Pegnitz (Sa., 19.30 Uhr) — Am Sonntag feierte der EV Pegnitz im Pegnitzer Eisstadion einen klaren 12:0-Sieg, der bei besserer Ausnutzung der Torchancen weiter höher hätte ausfallen müssen. „Dennoch dürfen wir nicht den Fehler machen und die Regensburger auf die leichte Schulter nehmen“, sagt Richard Hagen.
Die Leistung des EHC, der in Pegnitz nur mit zwölf Feldspielern antrat, war zwar erschreckend schwach, aber immerhin konnte die Mannschaft im Lokalduell gegen den stark eingeschätzten EV Regensburg einige Treffer erzielen.
„Wir müssen mit Vollgas
durchspielen und die Möglichkeiten konsequent nutzen“, betont Hagen, der die
Partie auch unter dem Gesichtspunkt „Mannschaftsoptimierung“ sieht. Das
EVP-Team könne spielerisch an sich arbeiten. Beim EVP sind alle Spiele an Bord,
so dass Trainer Heinz Krieger seine stärkste Formation aufbieten kann. Mit
einem Sieg hätte Pegnitz 6:0 Punkte auf dem Konto. -hjs-
31.10.2003 0:00 MEZ
© NORDBAYERISCHE NACHRICHTEN, PEGNITZ UND UMGEBUNG