Markus Schwindl führt in der Trefferstatistik
Spieler des EV Pegnitz mit Abstand Top-Scorer und Torschützenkönig in der Eishockey-Bayernliga

PEGNITZ — Markus Schwindl ist der unangefochtene Top-Scorer und Torschützenkönig der Eishockey-Bayernliga. Mit 51 Toren und 36 Vorlagen (87 Punkte) in 29 Spielen der Hauptrunde rangiert er mit weitem Abstand vor Dorfens Duo Hans Haider (31 Tore, 43 Assists, 74 Punkte in 27 Spielen) und Patrice Dlugos (34 Tore, 32 Vorlagen, 66 Punkte in 29 Spielen).

Vor allem auch dank attraktiver Neulinge wie Pegnitz und Erding hat die Bayernliga als höchste Amateurklasse und deutschlandweit vierthöchste Liga ihre Faszination auch nach dem Aufstieg der Publikumsmagnete aus München und Rosenheim nicht verloren. Zu den Saisonspielen pilgerten insgesamt 67 967 Zuschauer, obwohl einige Begegnungen, bedingt durch den Rückzug des EV Dingolfing, gar nicht mehr ausgetragen wurden.

Volle Ränge in Landsberg

Den höchsten Zuschauerschnitt zählt gegenwärtig der Tabellenführer Landsberg mit 743 Besuchern pro Spiel, gefolgt von drei Aufsteigern: Waldkraiburg belegt Rang zwei mit einem Schnitt von 549 vor Peißenberg (425) und Pegnitz (383). Dagegen zahlten beim Tabellenletzten ERSC Ottobrunn durchschnittlich nur 76 Besucher Eintritt.

Das am besten besuchte Spiel der Liga war das Landkreisderby zwischen Erding und Dorfen vor 1171 Fans aus beiden Lagern. Nur 23 Zuschauer wollten dagegen den späteren 8:2-Auswärtssieg der Fürstenfeldbrucker in Ottobrunn sehen.

An den 30 Spieltagen konnten die Fans insgesamt 1923 Tore bejubeln. Mit 197 Treffern stellt der Tabellenführer Landsberg die torgefährlichste Mannschaft. Mit 183 kassierten Toren stellen die Königsbrunner die mit Abstand schwächste Defensive der Liga, Sieger in dieser Wertung wurde abermals der EV Landsberg mit nur 69 Gegentreffern. Nur 74 Mal waren die Stürmer der Ottobrunner erfolgreich und damit das harmloseste Team. Für einen negativen Liga-Rekord sorgte der EVP. Nie waren in einem Match mehr Tore zu sehen als bei der 3:15-Niederlage der Pegnitzer in Burgkirchen.

Überragender Sven Rampf

Statistisch gesehen, ist Landsbergs Sven Rampf der erfolgreichste Torhüter der Liga. Er kassierte nur 2,20 Gegentreffer pro Spiel und konnte immerhin vier Shut-Outs feiern.

Die Schiedsrichter verteilten 10 639 Strafminuten, die meisten hiervon an den Augsburger EV mit 27,33 Minuten pro Spiel. Fairstes Team waren die „Eislöwen“ aus Waldkraiburg (16,40 Minuten pro Spiel), die außerdem als einziges Team keine einzige Spieldauerstrafe kassierten. Am häufigsten auf der Strafbank saßen Pfaffenhofens Seth Gray (139 Strafminuten) und Burgkirchens Stefan Pausch (114).

Die meisten Zwei-Minuten-Strafen wurden gegen den ERC Sonthofen verhängt. Das Team spielte theoretisch 550 Minuten in Unterzahl. Die meisten Zehn-Minuten-Strafen erhielt das undisziplinierteste Team der Liga, die EA Schongau, mit 17 Diszis für insgesamt 170 Strafminuten. Die meisten Spieldauerstrafen, nämlich acht an der Zahl, kassierte der Augsburger EV.

Auffallend an den Topscorern der Liga ist, dass die ersten Vier mit ihren Teams zwar Play-offs spielen, nicht jedoch unter den ersten Vier der Tabelle stehen. So dominierte Markus Schwindl vom EV Pegnitz die Klasse mit 51 Toren und 36 Vorlagen (87 Punkte) in 29 Spielen vor Dorfens Duo Hans Haider (31 Tore, 43 Assists, 74 Punkte) in 27 Spielen und Patrice Dlugos (34 Tore, 32 Vorlagen, 66 Punkte) in 29 Spielen. Es folgen Waldkraiburgs Dale Crombeen mit 65 Punkten (33 Toren) in 29 Spielen sowie auf Platz fünf Landsbergs Valerijs Kulibaba mit 64 Punkten in 27 Spielen, darunter 33 Toren.

Der mit Abstand beste Torschütze der Liga war ebenfalls der Pegnitzer Markus Schwindl (51) vor Schongaus Jonathan Frenette (36), Dorfens Patrice Dlugos (34) und Waldkraiburgs Dale Crombeen (33), gefährlichster Vorlagengeber Dorfens Hans Haider (43) vor Burgkirchens Aleksej Piskunov (39) und Stefan Ponitz (39) von den Pegnitzer „Ice Dogs“.
 

19.2.2005 0:00 MEZ
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