Kein Klassenunterschied
EVP schlug sich gegen den Oberligisten Höchstadt wacker
PEGNITZ — Äußerst achtbar zog sich der EV Pegnitz bei der knappen 2:4-Niederlage gegen den Oberligisten Höchstadter EC aus der Affäre. Vom Zwei-Klassen-Unterschied war über weite Phasen der Partie wenig zu sehen. Im Gegenteil: Hätten die „Ice Dogs“ ihre Chancen besser genutzt, wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen.
Die „Alligators“, die den angeschlagenen Schmidhuber und Wittig sowie Torhüter Fredriksson eine Verschnaufpause gönnten, ließen verständlicherweise den letzten Einsatz vermissen. Trainer Ivan Horak ließ konsequent mit vier Reihen agieren, wodurch die Pegnitzer, die auf Bartos verzichten mussten, vor allem gegen die vierte Formation des HEC — gebildet durch die wacker kämpfenden Nachwuchsakteure Glotz, Streckhardt und Meergrün — zu mehreren Torchancen kamen, die der solide Michael Herzog im Tor der Hausherren jedoch zumeist souverän vereitelte.
Die ersten Treffer der Partie erzielte Ralph Tschischka (6. und 13.), der finnische Defender Paakki (14.) netzte zum 3:0 ein. Im Mitteldrittel stellte Markus Schwindl — auffälligster und gefährlichster Pegnitzer — seinen noch immer ausgeprägten Torriecher unter Beweis und verkürzte auf 1:3, bevor Martin Ekrt wenige Sekunden vor der Drittelpause den alten Abstand wieder herstellen konnte.
Der Schlussabschnitt, in dem die
„Alligators“ wegen vieler Strafzeiten nahezu komplett in Unterzahl agierten,
hielt nur ein weiteres Schwindl-Tor bereit, die Torhüter Herzog und Braun
verhinderten weitere Treffer und hielten das 4:2 fest. -mw/rr-
30.9.2004 0:00 MEZ
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