Bericht der Mitgliederversammlung 2010
EVP-Trainer Drobny: »Brauchen Verstärkung«
Heuer bessere Voraussetzungen zur Saisonvorbereitung

PEGNITZ - Zufriedene Gesichter gab es bei der Hauptversammlung des EVP in der »Ratsstube«: Der Eislaufverein hat die vergangene Saison mit einem kleinen Gewinn abgeschlossen und die Voraussetzungen in der Vorbereitung auf die neue Spielzeit sind mit Eiszeiten in Bayreuth und Mitterteich so gut wie lange nicht mehr. Doch Trainer Vaclav Drobny warnt: »Wir brauchen noch Verstärkungen.«

Die Vorsitzende Sigrid Murr sprach im Rückblick von einer »Baustellensaison 2009/2010«, in der man wegen des Ganzjahresbads mit einigen Kompromissen leben musste. Ein von Michael Hochgesang organisierter Container auf dem Kabinendach habe so als Lokal, Sitzungsraum und Wärmestube gedient. Weil die bisherigen Bewirtungsbuden vor dem Ende stehen, arbeite man an einem Konzept, über das künftige Bad-Bistro die Verpflegung bei Spielen sicher zu stellen.

Wie die Vorsitzende freute sich auch der Eishockey-Abteilungsleiter Richard Hagen darüber, dass in der vergangenen Saison mit der Aufstiegsrunde die Zielsetzung erreicht worden ist. Das sei nicht zuletzt ein Verdienst des neuen Trainers Vaclav Drobny gewesen. Den Fans konnten somit interessante Spiele geboten werden.

Die neue Saison laufe in einem neuen Modus ab, wie vom EVP im Vorfeld gewünscht. Allerdings sei man dennoch nicht ganz zufrieden, spielen doch in der Nordost-Gruppe nur zwölf Vereine, während sich im Südwesten 15 Vereine tummeln. Deshalb habe man sich nachträglich doch wieder für den Bayernkrug-Pokalwettbewerb angemeldet, um auf eine entsprechende Anzahl von Spielen zu kommen. Die Landesliga spielt künftig von Oktober bis Februar durch.

Pegnitz hat es in der neuen Saison mit folgenden Vereinen zu tun: ERSC Amberg, EV Dingolfing, SE Freising, ESV Gebensbach, ESC Hassfurt, ERC Ingolstadt, EV Moosburg, EHC Nürnberg, VER Selb 1b, ESC Vilshofen und ESV Waldkirchen. Ein größeres Starterfeld sei dadurch verhindert worden, dass alle aufstiegsberechtigten Bezirksligisten abgesagt hätten. Von der Bayernliga komme Dingolfing.

Personell müssen die Ice Dogs mehrere Abgänge verkraften: Verteidiger Marco Zimmer verändert sich nach Hassfurt, die Gebrüder Rister gehen aus beruflichen Gründen nach Nürnberg zurück, Stefan Ponitz und Sascha Fitzek haben bekanntlich ihren Rücktritt erklärt.

Neu zum Kader stoßen Rückkehrer Thorsten Steffens und Michael Pfeifer aus dem Höchstadter Nachwuchs. Vor allem in der Verteidigung wird noch nachgebessert werden müssen, was auch Trainber Drobny bestätigt: »Wir brauchen noch Verstärkungen.«

Als Höhepunkt der vergangenen Saison bezeichnete Hagen das »Sternstunden«-Spiel, das einen Erlös von über 4000 Euro eingebracht habe.

Schatzmeister Günther Skarupa berichtete bei Ausgaben von gut 86000 Euro von einem kleinen Plus in Höhe von 891 Euro. Die Hauptposten bei den Einnahmen resulierten aus der Werbung (15000), aus den Mitgliederbeiträgen (11500), aus Spenden (25500) und aus den Spielen (18000 Euro), die Hauptausgaben fielen an für Fahrten (13500), Ausrüstung (20000) sowie für Übungsleiter und Verbandsabgaben (30000 Euro).

Im Nachwuchsbereich habe sich die Zahl der Kleinschüler auf nahezu 40 verdoppelt. Das Knaben-Team, vor der Saison das »Sorgenkind«, habe sich respektabel geschlagen, doch die Schüler und die Jugend mit dem größten Potenzial hätten vor allem in der Endphase enttäuscht. Heuer werden in allen Jahrgangsstufen Mannschaften gemeldet, die Zusammenarbeit mit Höchstadt wird fortgesetzt.

Bei den Eisstockschützen hat Reinhold Raum die Spartenleitung von Alkexander Adamczyk übernommen. Sowohl in der Kreismeisterschaft als auch im Kreispokal habe man sich für die Bezirksrunde qualifiziert. Interessenten seien auch beim Sommertraining am Schießhaus Nitzlbuch jederzeit willkommen.

Geehrt wurden schließlich die ehemalige Schatzmeisterin und Chefin der Stadionkasse, Irmgard Heieis, und Mannschaftsbereuer Werner Ochs. Nicht anwesend waren Andreas Murr und Gert Künneth.rr

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Vorsitzende Sigrid Murr (li.) ehrte langjährige Mitglieder, so die frühere Schatzmeisterin Irmgard Heieis und den Betreuer der Ice Dogs, Werner Ochs.     Foto: Reinl

26.7.2010
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